2015

Neujahrsanblasen 2015

Die Musiker pflegen eine alte Tradition. Der Brauch, das neue Jahr mit Festmusik aus der Höhe zu begrüßen, verlor sich aber im Lauf der Jahrhunderte. „1948 ist die Tradition wiederbelebt worden“, erzählt Krammel, der seit 16 Jahren dabei ist. Die Initiative verdanke sich den Ingolstädter Musikern Alexander Hönig, Sebastian Biswanger und Jupp Hünerbein. „Der Jupp hat noch mit 80 auf dem Pfeifturm gespielt“, erzählt Krammel beeindruckt; er selbst ist übrigens 78. Und so tönen seit der Renaissance dieses Brauchs Neujahrsnacht für Neujahrsnacht Blasmusiker über den Dächern der Altstadt. Nur einmal nicht, als der Pfeifturm saniert wurde. „Da haben wir dann in der Moritzstraße auf dem Dach vom Heiglbeck gespielt.“

Die Notenblätter sind laminiert, damit sie Nässe standhalten. Das Programm ist festgelegt. Es beginnt immer mit „Großer Gott, wir loben dich“. Die Pfeifturmbläser intonieren den Choral viermal: einmal für jede Himmelsrichtung. Es folgen weitere berühmte Kirchenlieder und alte Turmmusik. Am Ende erklingen das Lied der Bayern und die Europahymne.

Die Pfeifturmbläser bestehen aus 14 Gruppen in Quartett- oder Doppelquartettgröße, die sich über das Jahr bei ihren Einsätzen abwechseln, denn zwischen Palmsonntag und dem Kirchweihfest sind sie jeden Samstag um die Mittagszeit zu erleben. „An einem sonnigen Tag ist das natürlich das Größte“, sagt Gisela Härtl. Doch der Neujahrsauftritt habe ebenfalls seinen Reiz. Nur den Nachwuchsmusikern sei er nicht so leicht zu vermitteln; die feiern Silvester lieber ebenerdig. „Wir haben der Jugend gesagt, dass wir hier oben ordentlich Party machen“, sagt Krammel. Aber das habe nur bedingt gezogen. „Dabei ist das der höchste Partyort der Stadt“, ergänzt seine Tochter.

Raketentreffer haben sie bisher noch keine abbekommen. Man erzählt sich aber, dass vor Jahren mal ein Geschoss in einer Tubamündung gelandet sei. Was da auch kommen mag – Josef Krammel ist auf das Feuerwerk vorbereitet: „Ich habe immer Ohrenstöpsel dabei.“

Ingolstadt: Volltönende Neujahrsgrüße über den Dächern der Stadt: Ein Besuch bei den Pfeifturmbläsern - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Vom-Himmel-hoch;art599,3002297#plx440508857

ch. Ingolstadt Ingolstadt (sic) Bevor sie zu den Instrumenten greifen, flanieren die Musiker erst mal eine Weile über ihre 360-Grad-Bühne und genießen den Blick auf das faszinierende Panorama: das tief verschneite, festlich funkelnde Ingolstadt. Aus 45 Metern Höhe wirkt die Großstadt angenehm friedlich.

Ingolstadt (sic) Bevor sie zu den Instrumenten greifen, flanieren die Musiker erst mal eine Weile über ihre 360-Grad-Bühne und genießen den Blick auf das faszinierende Panorama: das tief verschneite, festlich funkelnde Ingolstadt. Aus 45 Metern Höhe wirkt die Großstadt angenehm friedlich.

Ingolstadt: Vom Himmel hoch
Festtags-Open-Air, 45 Meter hoch: Weil wegen des Feuerwerkqualms vom Pfeifturm aus nicht mehr viel von der Stadt zu erkennen ist, packten die Musiker für das Foto ihre Instrumente etwas früher aus. - Foto: Rössle

Auch jetzt, kurz vor Mitternacht am letzten Tag des Jahres, als erste Raketen in den Himmel steigen und unten der Feiertrubel anschwillt. Klare Sicht, kein Wind, alles trocken – Traumwetter für die Pfeifturmbläser.

Gisela Härtl und ihr Vater Josef Krammel sind die Ersten, die über die steile Holztreppe hinaufsteigen. In einer der Kammern, die einst den Türmer und seine Familie beherbergten, packen sie ihre Instrumente aus. Gisela Härtl spielt Trompete, ihr Vater Basstrompete. Die anderen Pfeifturmbläser folgen bald. Sie intonieren zur Einstimmung einen Choral, dann geht es nach draußen an die Brüstung. „Es ist faszinierend, hier in der Neujahrsnacht zu spielen“, sagt Gisela Härtl. Das Glockenläuten, das Feuerwerk, der Blick auf die nächtliche Stadt, schließlich die eigene Musik. „Da oben wirkt alles noch viel intensiver.“

Die Musiker pflegen eine alte Tradition. Der Brauch, das neue Jahr mit Festmusik aus der Höhe zu begrüßen, verlor sich aber im Lauf der Jahrhunderte. „1948 ist die Tradition wiederbelebt worden“, erzählt Krammel, der seit 16 Jahren dabei ist. Die Initiative verdanke sich den Ingolstädter Musikern Alexander Hönig, Sebastian Biswanger und Jupp Hünerbein. „Der Jupp hat noch mit 80 auf dem Pfeifturm gespielt“, erzählt Krammel beeindruckt; er selbst ist übrigens 78. Und so tönen seit der Renaissance dieses Brauchs Neujahrsnacht für Neujahrsnacht Blasmusiker über den Dächern der Altstadt. Nur einmal nicht, als der Pfeifturm saniert wurde. „Da haben wir dann in der Moritzstraße auf dem Dach vom Heiglbeck gespielt.“

Die Notenblätter sind laminiert, damit sie Nässe standhalten. Das Programm ist festgelegt. Es beginnt immer mit „Großer Gott, wir loben dich“. Die Pfeifturmbläser intonieren den Choral viermal: einmal für jede Himmelsrichtung. Es folgen weitere berühmte Kirchenlieder und alte Turmmusik. Am Ende erklingen das Lied der Bayern und die Europahymne.

Die Pfeifturmbläser bestehen aus 14 Gruppen in Quartett- oder Doppelquartettgröße, die sich über das Jahr bei ihren Einsätzen abwechseln, denn zwischen Palmsonntag und dem Kirchweihfest sind sie jeden Samstag um die Mittagszeit zu erleben. „An einem sonnigen Tag ist das natürlich das Größte“, sagt Gisela Härtl. Doch der Neujahrsauftritt habe ebenfalls seinen Reiz. Nur den Nachwuchsmusikern sei er nicht so leicht zu vermitteln; die feiern Silvester lieber ebenerdig. „Wir haben der Jugend gesagt, dass wir hier oben ordentlich Party machen“, sagt Krammel. Aber das habe nur bedingt gezogen. „Dabei ist das der höchste Partyort der Stadt“, ergänzt seine Tochter.

Raketentreffer haben sie bisher noch keine abbekommen. Man erzählt sich aber, dass vor Jahren mal ein Geschoss in einer Tubamündung gelandet sei. Was da auch kommen mag – Josef Krammel ist auf das Feuerwerk vorbereitet: „Ich habe immer Ohrenstöpsel dabei.“

Ingolstadt: Volltönende Neujahrsgrüße über den Dächern der Stadt: Ein Besuch bei den Pfeifturmbläsern - Lesen Sie mehr auf:
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Vom Himmel hoch

Bild: Vom Himmel hoch. Ingolstadt Ingolstadt (sic) Bevor sie zu den Instrumenten greifen, flanieren die Musiker erst mal eine Weile über ihre 360-Grad-Bühne und genießen den Blick auf das faszinierende Panorama: das tief verschneite, festlich funkelnde Ingolstadt. Aus 45 Metern Höhe wirkt die Großstadt angenehm friedlich.

Ingolstadt (sic) Bevor sie zu den Instrumenten greifen, flanieren die Musiker erst mal eine Weile über ihre 360-Grad-Bühne und genießen den Blick auf das faszinierende Panorama: das tief verschneite, festlich funkelnde Ingolstadt. Aus 45 Metern Höhe wirkt die Großstadt angenehm friedlich.

Ingolstadt: Vom Himmel hoch
Festtags-Open-Air, 45 Meter hoch: Weil wegen des Feuerwerkqualms vom Pfeifturm aus nicht mehr viel von der Stadt zu erkennen ist, packten die Musiker für das Foto ihre Instrumente etwas früher aus. - Foto: Rössle

Auch jetzt, kurz vor Mitternacht am letzten Tag des Jahres, als erste Raketen in den Himmel steigen und unten der Feiertrubel anschwillt. Klare Sicht, kein Wind, alles trocken – Traumwetter für die Pfeifturmbläser.

Gisela Härtl und ihr Vater Josef Krammel sind die Ersten, die über die steile Holztreppe hinaufsteigen. In einer der Kammern, die einst den Türmer und seine Familie beherbergten, packen sie ihre Instrumente aus. Gisela Härtl spielt Trompete, ihr Vater Basstrompete. Die anderen Pfeifturmbläser folgen bald. Sie intonieren zur Einstimmung einen Choral, dann geht es nach draußen an die Brüstung. „Es ist faszinierend, hier in der Neujahrsnacht zu spielen“, sagt Gisela Härtl. Das Glockenläuten, das Feuerwerk, der Blick auf die nächtliche Stadt, schließlich die eigene Musik. „Da oben wirkt alles noch viel intensiver.“

Die Musiker pflegen eine alte Tradition. Der Brauch, das neue Jahr mit Festmusik aus der Höhe zu begrüßen, verlor sich aber im Lauf der Jahrhunderte. „1948 ist die Tradition wiederbelebt worden“, erzählt Krammel, der seit 16 Jahren dabei ist. Die Initiative verdanke sich den Ingolstädter Musikern Alexander Hönig, Sebastian Biswanger und Jupp Hünerbein. „Der Jupp hat noch mit 80 auf dem Pfeifturm gespielt“, erzählt Krammel beeindruckt; er selbst ist übrigens 78. Und so tönen seit der Renaissance dieses Brauchs Neujahrsnacht für Neujahrsnacht Blasmusiker über den Dächern der Altstadt. Nur einmal nicht, als der Pfeifturm saniert wurde. „Da haben wir dann in der Moritzstraße auf dem Dach vom Heiglbeck gespielt.“

Die Notenblätter sind laminiert, damit sie Nässe standhalten. Das Programm ist festgelegt. Es beginnt immer mit „Großer Gott, wir loben dich“. Die Pfeifturmbläser intonieren den Choral viermal: einmal für jede Himmelsrichtung. Es folgen weitere berühmte Kirchenlieder und alte Turmmusik. Am Ende erklingen das Lied der Bayern und die Europahymne.

Die Pfeifturmbläser bestehen aus 14 Gruppen in Quartett- oder Doppelquartettgröße, die sich über das Jahr bei ihren Einsätzen abwechseln, denn zwischen Palmsonntag und dem Kirchweihfest sind sie jeden Samstag um die Mittagszeit zu erleben. „An einem sonnigen Tag ist das natürlich das Größte“, sagt Gisela Härtl. Doch der Neujahrsauftritt habe ebenfalls seinen Reiz. Nur den Nachwuchsmusikern sei er nicht so leicht zu vermitteln; die feiern Silvester lieber ebenerdig. „Wir haben der Jugend gesagt, dass wir hier oben ordentlich Party machen“, sagt Krammel. Aber das habe nur bedingt gezogen. „Dabei ist das der höchste Partyort der Stadt“, ergänzt seine Tochter.

Raketentreffer haben sie bisher noch keine abbekommen. Man erzählt sich aber, dass vor Jahren mal ein Geschoss in einer Tubamündung gelandet sei. Was da auch kommen mag – Josef Krammel ist auf das Feuerwerk vorbereitet: „Ich habe immer Ohrenstöpsel dabei.“

Ingolstadt: Volltönende Neujahrsgrüße über den Dächern der Stadt: Ein Besuch bei den Pfeifturmbläsern - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Vom-Himmel-hoch;art599,3002297#plx1538301037

Neujahrsgrüße der Pfeifturmbläser über den Dächern der Stadt

Die Pfeifturmbläser pflegen eine alte Tradition. Der Brauch, das neue Jahr mit Festmusik aus der Höhe zu begrüßen, verlor sich aber im Lauf der Jahrhunderte.
1948 ist die Tradition wiederbelebt worden.

Die Initiative verdanke sich den Ingolstädter Musikern Alexander Hönig, Sebastian Biswanger, Jupp Hünerbein und Helmut Karg. Seitdem blasen Neujahrsnacht für Neujahrsnacht die Musiker über den Dächern der Altstadt. Nur einmal nicht, bei der Sanierung des Pfeifturms wurde vom Dach des Heiglbecks gespielt.“

Das Programm ist festgelegt. Es beginnt immer mit „Großer Gott, wir loben dich“. Die Pfeifturmbläser intonieren den Choral viermal: einmal für jede Himmelsrichtung. Es folgen weitere berühmte Kirchenlieder und alte Turmmusik. Am Ende erklingen das Lied der Bayern und die Europahymne.
Die Pfeifturmbläser bestehen aus 14 Gruppen in Quartett- oder Doppelquartettgröße, die sich über das Jahr bei ihren Einsätzen abwechseln, denn zwischen Palmsonntag und dem Kirchweihfest sind sie jeden Samstag um die Mittagszeit zu erleben.
Raketentreffer haben sie bisher noch keine abbekommen. Man erzählt sich aber, dass vor Jahren mal ein Geschoss in einer Tubamündung gelandet sei.

   
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