Der Pfeifturm war nie im kirchlichen Besitz, sondern diente schon immer den profanen Zwecken eines städtischen Wachturmes.

Er wurde von den " Stadtpfeifern " für das " Turmblasen " an Feiertagen, auch bei Hochzeitsfeiern und bei der Ankunft prominenter Persönlichkeiten in der Stadt benutzt (daher der Name); insbesondere waren aber dort oben die Wächter auf ihrem verantwortungsvollen Posten, um Brandherde in der Stadt möglichst rechtzeitig zu entdecken.

Noch heute wird in der Silvesternacht auf seiner Galerie das neue Jahr angeblasen und von 
April bis Oktober alle 14 Tage samstags von 11:30 bis 12:00 Uhr 
"gepfiffen".

   
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